[Blogtour Das Schicksal der Talente] Tag 5 – Marie und die Rockzöpfe

Herzlich willkommen zum fünften Tag der Blogtour zum „Das Schicksal der Talente“ von Mira Valentin. In den letzten Tagen habt ihr ja schon das ein oder andere zu den Hauptcharakteren gehört und heute geht es bei mir um …

Marie und die Rockzöpfe

Wie ihr sicherlich alle schon mitbekommen habt (oder es durch diesen Beitrag erfahrt), gehört Marie ursprünglich zu den Rockzöpfen, aber was heißt das eigentlich?
Die Rockzöpfe, das ist eine strenge Glaubsbewegung, man könnte sie auch Sekte nennen. Die Menschen, die dieser angehören, leben zusammen in sogenannten Brüdergemeinden (umgangsprachlich Versammlung) zusammen nach den Gesetzen und Geboten der Bibel. Daher wird bereits vor dem Frühstück aus der Bibel gelesen und Kirchengänge und stundenlanges Beten sind ebenfalls Pflicht.
 Schon früh werden die Kinder, die in diese Brüdergemeinden hereingeboren werden, dazu erzogen, sich nicht dem Glauben abzuwenden. Vor allem den Mädchen wird eingeredet, dass eine Frau nicht klug sein darf, nicht studieren darf, sondern einzig und allein für die Kindererziehung zuständig ist.
Im Glaube der Rockzöpfe gibt es eine klare Rollenverteilung und in dieser hat die Frau sich dem Mann unterzuordnen. Bei den Gebetsstunden müssen Frauen deshalb Kopftücher tragen, sich mit den letzten Reihen in der Kirche begnügen und sprechen dürfen sie ebenso wenig. Trotzdem machen die Frauen, die in diesen Versammlungen aufwachsen, all das freiwillig. Natürlich wird von Beginn an Druck auf sie ausgeübt, aber die Frauen kennen es nicht anders und werden sicherlich ihre Kinder gleichermaßen unter Druck setzen.
Und das mit den Kindern ist auch so eine Sache: Da in diesen Brüdergemeinden Sex vor der Ehe strikt abgelehnt wird, heiraten viele Paare schon früh (Schließlich sollen die Frauen ja mal anfangen, Kinder zu gebähren). Die richtig strenggläubigen Mitglieder der Versammlung verhüten nicht einmal, so dass es mitunter vorkommt, dass eine Frau in ihrem Leben über ein Dutzend Kinder auf die Welt bekommt.
Spaltet man sich von einer Versammlung ab, so muss man damit rechnen, dass Freunde und Familie einen ächtet, das widerfährt auch Marie, die die Rockzöpfe verlässt, um der Armee der Talente beizutreten.
Kommen wir nun zum Schluss noch zur Erklärung, wieso Rockzöpfe Rockzöpfe genannt werden.
Das ist einfach! Die Frauen der Brüdergemeinden tragen normalerweise Dreiviertellange Jeansröcke – schließlich sind Hosen etwas für Männer! Bei festlicheren Anlässen dürfen es natürlich auch andere Röcke oder Kleider sein. Da die Bibel laut 1 Kor 11, 6 verbietet, dass Frauen sich die Haare schneiden lassen, sind diese mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter schon so kaputt, dass man sie nicht länger offen tragen kann. Daher tragen viele Frauen streng nach hinten geflochtene Zöpfe.

Et Voilà!

Röcke + Zöpfe = Rockzöpfe

Falls ihr euch beim Lesen fragen solltet, wieso Marie keinen geflochtenen Zopf trägt, sondern einen Dutt mit Häubchen, das liegt daran, dass sie zu einer Abspaltung der Brüdergemeinde gehört, die sich Nazarener nennt.
Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, „Das Schicksal der Talente“ von Mira Valentin ist letzten Donnerstag erschienen und wartet nur darauf, auf euren Readern einzuziehen.

Preis: 3,99 €
Einband: E-Book
Seitenanzahl: 390
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: Lieblingsbuch
Reihe: Talente-Reihe #-1


1. Preis
Ein beliebiges Taschenbuch aus der Talente-Reihe, das „Schicksal der Talente“ als E-Book und ein Goodie-Paket

2. Preis
„Das Schicksal der Talente“ als E-Book, eine „Schicksals-Tasse“ und ein Talente-Beutel

3. Preis
„Das Schicksal der Talente“ als E-Book und ein Goodie-Paket

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet einfach nur folgende Frage:

Könntet ihr euch vorstellen, in einer solchen Brüdergemeinde zu leben? Und wieso?

Teilnahmebedingungen

– Gewinnspielteilnahme ab 18 (oder mit Einverständnis der Eltern)
– Das Gewinnspiel läuft bis zum 8. Februar 2017 23:59 Uhr.
– Melden sich die Gewinner nicht innerhalb von 48 Stunden, wird neugelost.
– Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name im Gewinnfall öffentlich genannt werden darf.
– Der Teilnahmer erhält höchstens einen Gewinn.
– Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Blogger.com hat nichts damit zu tun.


2. Februar 2017
Buchvorstellung
Herzdeinbuch

3. Februar 2017
Anführertalente
Mitternachtsschatten

4. Februar 2017
Marie und Jakob
Kaylies Life of Books

5. Februar 2017
Levian und Morgana
Caras Bookish Paradise

6. Februar 2017
Marie und die Rockzöpfe
Hier bei mir!

7. Februar 2017
Die neuen Talente
Jay’s Mixtape 

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[Blogtour Krieg der Talente] Gewinnspielauslosung

Liebe Leser, vielen Dank für eure zahlreiche Teilnahme an unserer Blogtour zu „Der Krieg der Talente“ von Mira Valentin. Wir hoffen, ihr hattet genauso viel Spaß beim Lesen der Beiträge wie wir beim Schreiben. Und nun sind wir euch nur noch die Gewinner schuldig, also spannen wir euch nicht weiter auf die Folter.
Gewonnen haben:

1. Preis
Ein Taschenbuch (wahlweise auch Teil 1 oder Teil 2) und ein Goodie-Paket
Jennifer Siebentaler
2. Preis
Eine Kriegs-Tasse, ein E-Book nach Wahl und ein Goodie-Paket.
Jutta Herkstroeter
3. Preis

Ein Schreibblock, ein Stift, ein Armband, ein Button, ein E-Book nach Wahl und ein Goodie-Paket.

Lisa Sonnenschein
Herzlichen Glückwunsch!!!
Bitte meldet euch euch doch mit der Adresse, an die euer Gewinn geschickt werden soll, an folgender E-Mail:
anna-lena.krug@hotmail.de
Betreff: Krieg der Talente

[Blogtour Der Krieg der Talente] Tag 6 – Zeichnungsparty

Herzlich willkommen zum großen Abschluss unserer Blogtour zum „Krieg der Talente“, also den Teilen 7, 8 und 9 der Talente-Reihe von Mira Valentin. In den letzten Tagen habt ihr ja schon einiges über das Buch, die Talente, die Faune und ihre Cosplayer erfahren, so dass es langsam Zeit wird, etwas zu verschnaufen. Außerdem müssen wir ja immer noch so richtig das Release des neuen Talente-Taschenbuchs feiern und zu diesem Anlass entführe ich euch heute auf eine waschechte Zeichnungsparty.

Dazu müssen wir erst einmal durch den Wald, aber keine Sorge, es ist wirklich nicht weit und es lohnt sich. 🙂 Gemächlich laufen wir also los in Richtung der Schutzhütte von Friedensdorf, wo das ganze Spektakel stattfinden wird. Ich hoffe, ihr habt alle eine gute Kondition, denn es geht ein wenig bergauf, aber dann sind wir auch schon da.
(c) Cara Rogaschewski
Oh, wir sind auch nicht die ersten. Einige Talente und sogar ein Fäunchen sind gekommen, um mit uns zu feiern. (Fäunchen = kleiner Faun, nur falls ihr euch wundern solltet, das ist ein Insider der Armee!). Eigentlich feiern die Faune nicht mit uns, wenn ein neues Talent gezeichnet wird, aber für euch machen wir heute eine Ausnahme.

Wieso feiern wir überhaupt eine Zeichnungsparty?

Wie der Name schon sagt, ist es eine kleine Feier im Kreise der Talente, nachdem ein neues Talent rekrutiert und gezeichnet wurde, das heißt, nachdem der Anführer ihm oder ihr das Bannzeichen der Talente auf die Handfläche (links bei Rechtshändern, rechts bei Linkshändern) tätowiert hat. Das sieht dann übrigens so aus:

Mit dem Zeichen müsst ihr aber aufpassen. Es ist zwar sehr hilfreich im Kampf gegen die Faune, die sich mit dem Zeichen leicht in ihre Schranken weisen lassen … ODER aber sie werden stinkwütend und es kommt erst recht zu einem Kampf. Da heute ein Faun anwensend ist, tuen die anwesenden Talente gut daran, ihre Bannzeichen zu verstecken. Am besten geht das durch einfache Fingerhandschuhe. Erfüllen ihren Zweck und sehen auch noch echt stylisch aus.

Übrigens muss man kein Talent sein, um das Bannzeichen der Talente tätowiert zu haben. Es gibt nämlich auch Veteranen, die ihr Bannzeichen nach ihrer Zeit in der Armee behalten oder aber Hardcore-Fans, bei denen die Liebe zu den Talenten bis unter die Haut geht. 🙂

Das Stichwort lautet hier:

http://www.farbenkult.tattoo/

Bei diesem Tattoostudio in Gladenbach hat Talente-Mama Mira den Grundstein gelegt und sich alle Vignetten der Talente-Teile tätowieren lassen. Seither sind viele, viele Fans ihrem Beispiel gefolgt und tragen nun Bannzeichen, Dschinnzeichen, Pegasus und und und auf ihrem Körper. Vor noch nicht allzu langer Zeit gab es dazu in Zusammenarbeit von Talente-Mama Mira und dem Tattoostudio eine richtige Zeichnungsparty, die ebenso auf der Schutzhütte stattfand. Und ja, auch ich habe meine Talente-Liebe unter die Haut gebracht. An dieser Stelle gilt dem Farbenkult mein persönlicher Dank für dieses wunderschöne Tattoo.

Aber nun, weiter im Text. Nicht, dass die Belonophobiker noch schreiend weglaufen, wenn wir weiter nur von Nadeln sprechen. Das Tattoo ist gestochen und die Feier kann so richtig losgehen. Heute auf unserer Zeichnugsparty wird aber niemand tätowiert, da wir sie nur für euch „nachstellen“, aber freut euch, denn das ist eigentlich ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, dass kein Talent aus der Armee ausgeschieden ist und ersetzt werden musste. Meistens geschieht das nämlich, weil besagtes Talent entweder im Kampf getötet, von einem Faun geküsst wurde oder als Veteran aus der Armee ausgeschieden ist.

Jedenfalls, stellt euch vor, vor der eigentlich Party, wenn noch niemand der „Gäste“ anwesend ist, befinden sich hier nur der Anführer und der neue Rekrut. Bei der Zeichnung sind sie allein. Es ist eine Art Versprechen, ein Bund, der nicht gebrochen werden kann, unnd zu diesem besonderen Anlass gehört eben diese gewisse Intimität. Erst, wenn alles geschafft ist, kommen die anderen Talente dazu und auch, wenn die Zeichnungsparty immer heißt, dass zuvor etwas Schlimmes passiert ist, ist es ein weitgehend fröhliches Event, bei dem es darum geht, bei Softdrinks (denn Talente trinken keinen Alkohol) und warmen Würstchen mit dem Neuzugang zu quatschen und sich besser kennenzulernen. Außerdem soll ein Anschein von Normalität gewahrt werden. Schließlich riskieren alle Gäste der Party schon ein paar Stunde später wieder ihren Kopf und ihre Gefühle im Kampf gegen die Faune.

Die Party-Gäste!

Ihr wollt bestimmt einige der Talente kennenlernen, oder? Deshalb seid ihr ja mit mir hergekommen. Also, los! Wir nähern uns der Meute, die dort schon gemütlich an einem Tisch sitzt und setzen uns einfach mal dazu. 🙂 Platz genug ist ja. Wir sind ja angekündigt gewesen.

Vielleicht kennt ihr die Talente bereits, habt ihre Geschichte bis zum großen Finale verfolgt, aber wer sind diese Talente eigentlich? Wer waren sie, bevor sie rekrutiert wurden? Schon mal darüber nachgedacht, dass jedes Talent der Armee früher ein normales Leben geführt und normalen Hobbys nachgegangen ist? Nein? Na, dann wird es jetzt Zeit, denn ich hatte die Ehre, mit Talente-Mama Mira ein wenig über die Vergangenheit der einzelnen Soldaten zu reden und möchte euch nur zu gerne erzählen, wie Melek, Erik, Jakob und Co. ihre Zeit vor den Talenten verbracht haben.

Als erstes schaut uns ein Mädchen mit kurzen, dunklen Haaren an. Kann sein, dass sie zuerst etwas einschüchternd auf euch wirkt, aber glaubt mir, Tina gehört zu den Guten.

(c) romans14 / Fotolia.de

Schon immer wollte Tina Wettläuferin werden, aber nicht in der Armee der Talente, sondern beim Grenzgang in Biedenkopf, wo sie herkommt. Ihr Vater hat ihr diese Hoffnung jedoch genommen, ist der Wettläufer beim Grenzgang doch immer ein Mann und keine Wettläuferin. Tina war es auch, die den Wettläufern der Armee diese Bezeichnung gegeben hat.

Schon vor ihrer Zeit in der Armee war Tina sportlich. Sie hat sogar jede Menge Sport gemacht, war im Fitnessstudio, joggen, radfahren und hat gelegendlich auch Paintball gespielt. Dadurch hatte sie sicherlich einen leichteren Start in ihre Zeit als Talent, denn die körperlichen Grundvoraussetzungen hat sie bereits mitgebracht. Außerdem war sie schon immer ziemlich taff, so wie sie auf dem Foto wirkt: Kühl, unnahbar und jemand mit dem man sich ganz sicher nicht anlegen sollte. Tina war schon immer eine Einzelgängerin, aber ich hege ja den Verdacht, dass sie auf Henry und Joshua steht, doch wen der beiden sie mehr mag: Tja, das konnte ich noch nicht herausfinden.

(c) Symonenko Viktoriia / Shutterstock
Neben ihr sitzt Henry. Er ist quasi schon sein ganzes Leben mit den Talenten in Kontakt, denn er hat schon als er noch klein war im Fitnessstudio der Talente ausgeholfen. Wenn es nach Albert gegangen wäre, wäre Henry ein Muskelprotz geworden, und dass Henry ein Volltreffer wurde, gefällt diesem ganz und gar nicht. Schon als Kind war Henry oft einsam, stand ungeheuerlich unter der Fuchtel seines Vaters und hat sich deshalb gerne in Bücherwelten zurückgezogen. Stets hat er alles, die ganze Welt in Frage gestellt und als er in der Armee auf Tina traf, war er von ihrer taffen, starken Art auf der Stelle fasziniert.

(c) wemerimages / Fotalia.de

Schauen wir mal weiter. Henry gegenüber sitzt Anastasia, die begeistert in ein Würstchen beißt. Sie sieht glücklich aus, aber das ist nicht immer so gewesen, denn Anastasias Familie hat sie schon früh im Stich gelassen, als sich herauskristallisiert hat, dass sie niemals dem russischen Schönheitsideal entsprechen würde. Dafür hat sie ein wirklich großes Herz und ist sehr emotional. Bei romantischen Filmen mit ihr sollten immer Taschentücher da sein, aber gerade das macht sie sehr liebenswert.

Anastasia ist nicht die Klügste. Im Gegenteil noch. Sie spricht kaum Deutsch und wenn, dann in gebrochenen Sätzen und ist in der Schule so oft durchgefallen, dass sie keinen richtigen Abschluss hat. Nicht mal richtig lesen und schreiben kann sie. In ihrer Freizeit puzzelt sie, um ihren Geist zu beschäftigen und lässt sich gerne vorlesen. Vor ihrer Zeit als Muskelprotzin in der Armee hat sie kaum Sport getrieben.

(c) Mira Valentin

Sylvia, unser kleines Orakel und Armee-Küken sitzt zwischen ihr und Jakob. Obwohl Sylvia schon sehr früh rekrutiert wurde, war das damals nicht das erste Mal, dass sie mit den Talenten konfrontiert wurde, denn Sylvias Mutter Sarah war ebenso ein Orakel wie sie. Schon immer hat Sylvia ihrer Mutter versucht nachzueifern. Sie ist eben ein richtiges Mama-Kind.

Ihr Klamottenstil, wenn sie nicht gerade als Liebestöterin durch die Gegend läuft, ist eher fragwürdig. Seit jeher trägt sie Secondhand-Kleider, die wohl nur ein Grund waren, wieso andere Kinder sich von ihr fernhielten. Sylvia passte halt nie richtig dazu. Sie war einfach zu seltsam, anders, abgeklärt und wirkte zu erwachsen. Richtige Hobbys hatte sie nie, dadurch, dass sich ihr Talent schon sehr früh gezeigt hatte. Das, was sie schon immer am meisten interessiert hat, fand in ihrem Kopf statt.

(c) Tuzemka / Shutterstock

Jakob, der Anführer, sitzt neben ihr und man sieht ihm an, dass er stets den Überblick behält. Auch, wenn heute mal keine Faune drohen, ist er immer wachsam und das war auch schon immer so.

Seitdem seine Mutter ausgesaut wurde – da war er sechs – und sein Vater starb, lebte Jakob in einem Kinderheim. Dort wurde er allerdings von Bernd herausgeholt und von ihm zum zukünftigen Anführer ausgebildet. Eine wirkliche Kindheit hatte er daher nicht. Nein, er musste schießen, kämpfen und Türschlösser knacken lernen, da war er gerade zwölf. Mit 16 zog er in seine erste eigene Wohnung und sein Leben war noch so halbwegs normal – wenn man das normal nennen kann. Als er mit 17 rekrutiert wurde, war er mitten in seiner Ausbildung zum Schlosser, aber daraus wurde nichts, denn von Frankfurt ging es auf einmal ins hessische Hinterland. Mehr hat mir die Talente-Mama nicht verraten, aber ich kann euch sagen, dass wir im Prequel „Der Schmerz der Talente“ eine Menge über ihn erfahren werden.

(c) muro / Fotolia

Über Melek solltet ihr dahingegen schon etwas mehr wissen. Sie ist ja nicht umsonst die Protagonistin. Durch ihr Volltreffertalent hatte sie es in der Schule beim Basketballspielen immer leicht, aber ein Team-Player war sie sonst eigentlich nicht. Durch ihre Größe (1,80m) und ihre Ungeschicklichkeit haben sich andere schnell von ihr distanziert, so dass Melek schnell zu einer Einzelgängerin wurde, aber sie war keineswegs unglücklich. In ihrer Freizeit las sie viel und trug Zeitungen aus, um sich etwas dazuzuverdienen.

Ihre Welt war damals schon eher düster und es kam für sie gar nicht in Frage, jemanden an sich heran zu lassen. So auch nicht Erik. Seine Lebensfreude hat sie einfach abgeschreckt. Trotzdem war da etwas in Melek, das sie spüren ließ, dass etwas Großes, Bedeutsames passieren musste. Und auf das hat sie nur gewartet. Dann wurde sie rekrutiert und die Frage, auf was sie nur gewartet hat, wurde beantwortet.

(c) Ollyy / Shutterstock

Viele sind nicht mehr übrig. Offenbar haben sich nicht alle Talente verpflichtet gefühlt, zu unserer Zeichnungsparty zu kommen, aber Erik ist da und das freut uns. Er sitzt neben Melek und nimmt gerade wenig begeistert an seiner Cola, weil Melek sich lieber über den halben Tisch mit Sylvia unterhält anstatt ihm ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

Dass er in Melek verliebt ist, wissen wir ja schon, aber wie war unser Erik früher. Nun, das Gespräch mit Mira hat ergeben, dass Erik wohl das Kind ist, was immer alles gemacht und zu viele Hobbys hatte. Sport, Partys, Jugendtreffs, alles ist dabei. Er war ein fröhlicher Junge, die Art, die sich an Fasching auch tatsächlich in Schale wirft. Er hat zwei kleine Geschwister, die er bestimmt auch mal auf Fasching mitgenommen hat.

Des weiteren war Erik schon immer ziemlich klug, beschäftigt sich viel mit der Schule, aber trotz seiner Strebsamkeit war er doch sehr beliebt, hat den Klassensprecherposten zu aller Zufriedenheit ausgefüllt, und sah pünktlich jeden Abend vor dem Fernseher, um Wissenssendungen zu schauen. Ansonsten liest er viel, was Melek dazu veranlasst hat, ihm zu jedem Geburtstag ein Buch zu schenken. Mit der Armee wollte Erik zunächst nichts zu tun haben.

(c) Anne Hartwig von Lostcrows Chaoswerkstattt

So, eine Person haben wir noch nicht näher unter die Lupe genommen und das, obwohl sie mit ihrem steampunkigen Outfit und der übergroßen Pilotenbrille schon sehr auffällig gekleidet ist. Während ich euch all das erzählt habe, hat sie uns stumm zugehört, aber jetzt wollen wir auch mal mit ihr sprechen, denn sie ist schließlich verantwortlich dafür, dass wir heute hier sind. Sie hat nicht nur das Konzept Zeichnungsparty erschaffen, sondern auch die Geschichte der Talente aufgeschrieben und für die Nachwelt festgehalten. Deshalb freue ich mich sehr, dass sie heute gekommen ist. 🙂

Hallo, Mira, magst du uns vielleicht etwas über das Konzept Zeichnungsparty erzählen? Wie kam es dazu, dass die Talente hier zusammensitzen und mit Würstchen und Softdrinks die Zeichnung eines neuen Rekruten feiern?

Mira: Wie so vieles andere entstand diese Idee einfach mitten im Schreiben. Ich habe mir gar nichts gedacht, sondern einfach vor mich hin getippt und dabei kam das dann heraus. Die Szene davor, wo Jakob Melek zeichnet, brauchte eine Nachfolge-Szene. Und es lag irgendwie nahe, dass solche „besonderen Anlässe“ gefeiert werden mussten. Allerdings, dachte ich mir, feiern Talente garantiert nicht mit viel Geld und Equipement. Es musste eine eher düstere Party werden, denn im Grunde ist der Anlass lebensgefährlich und die Gäste sind nicht selbstgewählt. Ein paar Würstchen und Softdrinks, mehr organisiert Jakob doch garantiert nicht. Es ist einfach sein Versuch, seinen Truppenmitgliedern den Anschein von Normalität in einer verrückten Welt zu bieten. Nur einen Hauch davon. Ein oder zwei Stunden lang, bevor sie wieder Kopf und Kragen riskieren. So feiern echte Underdogs. 😉

Danke für die Aufklärung, liebe Mira, und du hast vollkommen Recht: So feiern Underdogs, mit Betonung auf „feiern“. Ich würde sagen, der offizielle Ich-erzähle-euch-was-Teil ist jetzt beendet. Es gibt noch eine Menge Würstchen und Getränke sind auch noch da, also bedient euch und feiert mit.

Und vergesst natürlich nicht, dass das Taschenbuch zum Krieg der Talente letzten Donnerstag erschienen ist!


Preis: 14,99 €
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 552
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 5 Schmetterlinge
Reihe: Die Talente-Trilogie #3 (Talente-Reihe 7-9)
Rezis: 1 ~ 2 ~ 3 ~ 4 ~ 5 ~ 6 ~ 7 ~ 8 ~ 9


1. Preis
Ein Taschenbuch (wahlweise auch Teil 1 oder Teil 2) und ein Goodie-Paket

2. Preis
Eine Kriegs-Tasse, ein E-Book nach Wahl und ein Goodie-Paket.

3. Preis
Ein Schreibblock, ein Stift, ein Armband, ein Button, ein E-Book nach Wahl und ein Goodie-Paket.

Um im Lostopf zu landen, beantwortet einfach nur folgende Frage:

Was ist euch lieber?
Eine Party im engsten Kreis oder eine Clubnacht mit vielen fremden Gesichtern und einer Menge Alkohol? Und wieso?

Teilnahmebedingungen

– Gewinnspielteilnahme ab 18 (oder mit Einverständnis der Eltern)
 – Das Gewinnspiel läuft bis zum 6. Oktober 2016 19:59 Uhr.
– Melden sich die Gewinner nicht innerhalb von 48 Stunden, wird neugelost.
– Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name im Gewinnfall öffentlich genannt werden darf.
– Der Teilnahmer erhält höchstens einen Gewinn.
– Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Blogger.com hat nichts damit zu tun.


29. September 2016
Buchvorstellung
Herzdeinbuch

30. September 2016
Stammbaum der Talente
Kaylies Life of Books

1. Oktober 2016
Revolution
Jay’s Mixtape

2. Oktober 2016
Cosplay Spezial
MitternachtsSchatten

3. Oktober 2016
Ein Faun plaudert aus dem Hohenfels
Caras Bookish Paradise

4. Oktober 2016
Zeichnungsparty
Hier bei mir!

[Blogtour Das Bündnis der Talente] Gewinnerauslosung

Liebe Leser,
wir haben uns sehr über eure rege Beteiligung bei unseren Beiträgen gefreut und hoffen, dass wir Euch neugierig zurücklassen konnten 🙂
Hier sind nun unsere Gewinner:

1. Platz: Ein Taschenbuch “Das Bündnis der Talente”, ein Postkartenset und Lesezeichen
Krissie

2. Platz: Eine Stofftasche, eine Tasse und ein Goodie-Set zum Geheimnis der Talente
Sunny
3. Platz: Ein Armband, ein E-Book nach Wahl (aus der Talente-Reihe) und ein Lesezeichen-Set
Areti
Herzlichen Glückwunsch! 

Bitte schickt eure Postadresse/Mailadresse per Mail an folgende Mailadresse des Gewinnspielveranstalters:
Mail: netzwerkagenturbookmark@gmail.com
Betreff: Das Bündnis der Talente
Euer Ansprechpartner ist Katja Koesterke.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

[Blogtour Das Bündnis der Talente] Tag 1 – Der General

Herzlich willkommen zum Auftakt der Blogtour zum Bündnis der Talente von Mira Valentin. Als wahnsinniger Fan der Talente muss diese Blogtour natürlich auch einen Halt bei mir machen und ich mache auch direkt den Anfang mit einem der neuen Charaktere: Mahdi! Also los, lästern wir über den Hasscharakter schlechthin.

(c) jos_persona – Fotalia.com
Muhammad al-Mahdi ist, wie der Beitrag schon sagt, der General. Er befehligt alle europäischen Talente und ist darüber hinaus der Ansprechpartner für die Orakel, wie z. B. Sylvia, die oft seinen Rat sucht. Mahdi lebt in Instanbul, umgeben von seinen untergebenen Talenten. Zwei davon sind zum Beispiel Ebru und Attila (beide Nahkampforakel).
Ihr werdet euch sicherlich fragen, wieso Mahdi einen Namen trägt, den niemand auf Anhieb ansprechen kann. Nun, das ist kein Schreibfehler, der heißt wirklich so! Oder zumindest nennt er sich so. Sein „richtiger“ Name bleibt unbekannt.
Mahdi sieht sich nämlich selbst als Muhammad ibn Hasan al-Mahdi, den sogenannten verborgenen zwölften Imam der imamitischen Shiiten. Um es kurz zu sagen: Er hält sich für den Erlöser, der die Welt retten wird. Als Befehliger der der europäischen Talente liegt dort natürlich nahe, dass er die Erde von den Faunen befreien will. Dazu möchte er einen großen Endkampf einleiten, in dem sich endgültig alles entscheidet. Nur sind ihm die Talente der Truppe um Jakob und Melek da ein Dorn im Auge.

Seine sehr radikalen Ansichten sind wohl nur für ihn nachvollziehbar, aber man muss ihm lassen, dass er seine eigenen Ziele sehr vehement verfolgt. An die anderen Talente denkt er dabei wenig bis gar nicht. Wer nicht in seinen Plan passt oder seinen Anforderungen entspricht, für den wird es nicht gut ausgehen. Die Wege, die er nutzt, sind hochgradig unethisch, doch das interessiert den Erlöser der Menschheit natürlich nicht.

Und nun kommen wir zu dem besten Teil!
Seien wir mal ehrlich: Mahdi ist nicht unbedingt der sympathischste aller Charaktere, um nicht zu sagen, dass niemand ihn mag. Okay, doch. Niemand mag ihn.
(c) Klaudia Szabo
 Als die Armee der Talente Briefe an Mira Valentin geschrieben, gezeichnet und getippt hat, sind einige Kunstwerke dabei entstanden. So hat sich mittlerweile auch das Höllenfeuer im Bezug auf Mahdi zu einem waschechten Running-Gag entwickelt. So beliebt ist er also.
(c) Klaudi Szabo
Mittlerweile gibt es auch einen wunderbaren Meme, der die allgemeine Sympathie für Mahdi beschreibt. Ich, als Verfasserin des Beitrags, Volltrefferin der Armee der Talente und leidenschaftliche Mahdi-Hasserin, finde, er passt perfekt.


Und das sind die Meinungen der Armee der Talente zu Mahdi:

Mahdi soll in der Hölle schmoren! ^^ Eigentlich ist er ein bewundernswerter Charakter. Er weiß, was er will, nur seine Art, wie er es umsetzt, ist falsch und ziemlich radikal. Er geht ohne Bedenken über Leichen und es interessiert ihn nicht, wen er mit seinen hinterhältigen Gedanken verletzt. Deswegen hasse ich ihn. ^^
~ Alex von Yunikas Bücherwelt

Also ich finde Mahdi einfach arrogant und gnadenlos. Nur um seine Ziele zu erreichen, lässt er Leute grundlos leiden und meint das mit einem simplen Satz über Rettung und Erneuerung zu rechtfertigen. Er glaubt, weil er der Boss der europäischen Talente ist, könnte er sich alles erlauben und er schreckt höchstwahrscheinlich auch vor Mord nicht zurück, um zu kriegen, was er will und ich hoffe er schmort für die Ewigkeit im Höllenfeuer.
~ Lelo von Leonie Fantasy Books

Er ist ein verbohrter, größenwahnsinniger Idiot, der glaubt zu wissen, was das Schicksal bzw. Gott vorgesehen hat. Dabei ist er skrupellos und zerstört ohne mit der Wimper zu zucken ganze Leben und Existenzen. ‚Unsympathisch‘ ist definitiv noch untertrieben, wenn man von Madhi spricht!
~ Vero von Lila Bücherwelten

Arschig! Er ist ein macht- und kriegsbesessener Fanatiker, dem alle Mittel recht sind, um sein Ziel zu erreichen. Dabei würde er sogar über Leichen gehen. Mein Zitat aus der Leserunde: Warum kann Madhi nicht in das Loch zurückkriechen, aus dem er gekommen ist? Dann wäre er wenigstens ganz weit weg von unseren geliebten Talenten.
~ Janchen von Facebook

Für mich ist Mahdi ein machtgieriger, skrupelloser Mann, der alles nach seinen Vorstellungen auslegt und vermutlich noch viel mehr dunkle Geheimnisse hat, als wir ahnen.
~ Dana von Bambinis Bücherzauber


Preis: 14,99 €
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 476
Altersempfehlung: ab 14
Meine Wertung: 5 Schmetterlinge
Reihe: Die Talente-Trilogie #2 (Talente-Reihe 4-6)
Rezensionen: 1 ~ 2 ~ 3 ~ 4 ~ 5 ~ 6 ~ 7


Gewinnspiel

1. Platz
Taschenbuch * Postkartenset * Lesezeichen
  

2. Platz
Stofftasche * Tasse * Goodie-Set zum Geheimnis der Talente

3. Platz
Armband * E-Book nach Wahl * Lesezeichenset

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet einfach nur folgende Frage:
Wie steht ihr zu Buch-Antagonisten? Purer Hass oder doch Verständnis?
Und wie wirkt Mahdi bis jetzt auf euch?

Teilnahmebedingungen
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Morgen geht die Blogtour bei Miss Foxy Reads mit einem Interview mit Mira Valentin weiter. Den ganzen Tourplan findet ihr hier.